INTERPRETEN 2019

Michael Bottenhorn wurde 1976 in Alsfeld (Hessen) geboren und erhielt seit seinem 11. Lebensjahr Orgel- und Klavierunterricht. 1995 absolvierte er das C- Examen am Bischöflichen Kirchenmusikinstitut Fulda.

Nach Abitur und Zivildienst studierte er Kirchenmusik A (Orgel bei Günther Kaunzinger) an der Hochschule für Musik Würzburg und Konzertfach Orgel bei Ludger Lohmann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Darüber hinaus nahm er an Meisterkursen bei Daniel Roth, Marie-Claire Alain, Oliver Latry, Peter Planyavsky und John Laukvik teil. 2000 wurde er als Stipendiat in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen, und 2003 war er Finalist beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb Schwäbisch Gmünd.

Er war 2001 - 2005 als Musikalischer Assistent am Würzburger Dom tätig; von 2005 bis 2011 wirkte er als Dekanatskantor in Neunkirchen (Saarland).

Seit 2012 ist er Seelsorgebereichsmusiker an der Kirche St. Josef in Bonn – Beuel.


Konzerte führten ihn in zahlreiche europäische Länder sowie in die USA und nach Südafrika. Sein breit gefächertes Repertoire umfasst Werke von der Renaissance bis zu Komponisten unserer Tage; daneben gilt sein besonderes Interesse der Kunst der Improvisation.

 


Die junge Kölner Sopranistin Anna Herbst ist deutschlandweit etabliert und auch international sehr gefragt.

Sie studierte Gesang (künstlerisches Diplom) bei Josef Protschka und Kai Wessel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und absolvierte dort den Master in  »Historische Instrumente/Barockgesang«. An der Musikhochschule Lübeck machte sie den Master »Opernelitestudio« bei Gerard Quinn mit Auszeichnung.

In Meisterkursen bei Dame Emma Kirkby, Edita Gruberova, Silvana Bartoli-Bazzoni, Paul Agnew, Sissel Hoyem-Aune und Krisztina Laki sammelte sie wertvolle künstlerische Impulse.

Anna Herbst war Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung, Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang, Finalistin des Liedwettbewerbes der HfMT Köln sowie des Verbandes Deutscher Konzertchöre »Podium junger Gesangssolisten«.

Konzerte führten sie in die Kölner Philharmonie, die Tonhalle Zürich (Züricher Festspiele), den großen Sendesaal des WDR (8 Brücken Festival), die Tonhalle Düsseldorf, sowie nach Frankreich zum Festival de Toussacq, Italien, Spanien, Liechtenstein und die Schweiz. Im Mai 2018 war sie mit dem Gürzenich Orchester Köln im „Lob der Torheit“ von Bernd Alois Zimmermann erneut in der Kölner Philharmonie zu hören. Auf der Opernbühne war sie in der Oper Köln  in »Orpheus in der Unterwelt«, dem »Freischütz«, dem Theater Aachen in »La descente d’Orphée aux enfèrs« und dem Theater Lübeck in  »Armide«, »Hänsel und Gretel«, »Im Weißen Rössl« und »Evita« zu erleben. In Zürich sang sie die Hauptrolle der »Silvia« in ETA Hoffmanns »Liebe  und Eifersucht«. Kürzlich sind unter anderem Werke von Jean-Philippe Dartois und Alfred Bösendorfer auf CD erschienen.          

 

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Stefan Horz wurde als Sohn eines Musikerehepaares geboren. Den Weg zur Musik fand er schon früh über die Improvisation – eine Fähigkeit, die ihm bis heute bei seinem vielseitigen Schaffen als Pianist, Organist, Cembalist und Komponist zugute kommt. Durch den Vater entwickelte sich schnell das Interesse für die Orgel. Nach dem erfolgreichen Kirchenmusik-Studium an der Musikhochschule Köln (A-Examen) schloss er an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg ein Orgelaufbaustudium bei Prof. Wolfgang Zerer an. Die große Freude an der Alten Musik sowie an Kammermusik und Orchesterspiel führten Stefan Horz schließlich auch zum Cembalo. So studierte er Cembalo in Köln und beendete sein Studium auf diesem Instrument nach der Reifeprüfung („mit Auszeichnung“) mit dem Konzertexamen in der Klasse von Prof. Ketil Haugsand. Wichtige Anregungen für seine künstlerische Entwicklung erhielt er bei Meisterkursen mit Bob van Asperen, Glen Wilson, Harald Vogel und Michael Radulescu.

Stefan Horz konzertierte mit verschiedenen renommierten Orchestern und Ensembles der alten Musik – unter ihnen Concerto Köln, die Neue Düsseldorfer Hofmusik, Concert Royal Köln und Flautando Köln – und konzertierte darüber hinaus als Solist und Kammermusiker mit eigenen Ensembles u.a. bei den Göttinger Händel-Festspielen, den Internationalen Händelfestspielen in Halle, dem styriarte-Festival in Graz, dem Rheingau-Festival, dem Beethovenfest Bonn, dem Rolandseck-Festival und in der Alten Oper Frankfurt, wo er u.a. mit der Sängerin Simone Kermes und Mitgliedern der Berliner Philharmoniker zu hören war.

1998 wurde Stefan Horz als Nachfolger von Johannes Geffert zum Organisten an der traditionsreichen Kreuzkirche in Bonn berufen, die für ihr außergewöhnliches Konzertleben weit über die Grenzen Bonns hinaus bekannt ist.
Von hier ausgehend bietet sich Stefan Horz immer wieder die Möglichkeit, außergewöhnliche musikalische Projekte, in denen er auch seine Leidenschaft für Literatur und die Bildenden Künste einfließen lässt, umzusetzen. So kam beispielsweise im Jahr 2000 im Rahmen des Konzertprojekts „Kunstkammer 2000 – Das Jahr der Planeten“, das in Zusammenarbeit mit Studenten aus der Klasse von Professor Markus Lüpertz an der Kunstakademie Düsseldorf entstand, auch sein Kindermusical „Peterchens Mondfahrt“ zur Uraufführung.

Seine musikalische Vielseitigkeit sowie das Interesse für die anderen Künste fließt auch in seine eigene, sehr erfolgreiche Konzertreihe „am 7. um 7“ ein, die er seit mittlerweile fast fünfzehn Jahren veranstaltet. In dieser ist er selber als Organist und Cembalist gemeinsam mit Gastmusikern in außergewöhnlichen Programmen zu hören, die von Bachs Kammermusik-Zyklen bis hin zu schottisch-gälischer Musik, Filmmusik und Jazz reichen. Eine besonders intensive Zusammenarbeit hat sich im Laufe der Jahre mit Bass-Bariton Klaus Mertens, Mezzosopranistin Ingeborg Danz und der Harfenistin Konstanze Jarczyk entwickelt. Seiner Freude am Jazz geht Horz in gemeinsamen Projekten mit den Jazz-Saxophonisten Peter Materna, Gründer des Jazzfestes Bonn, und Roger Hanschel nach. Im Jahr 2001 war Stefan Horz Finalteilnehmer im internationalen Wettbewerb „Churchorgan and Jazz“.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit der letzten Jahre bildet die Aufführung der zyklischen Werke J. S. Bachs für Tasteninstrumente, so z. B. aller Suiten und Partiten, das Wohltemperierte Clavier, der Sonaten für Cembalo und Soloinstrumente oder des Dritten Theils der Clavierübung. Neben dem Konzertrepertoire für Orgel und Orchester (Rheinberger und Poulenc) stehen besonders Transkriptionen aus Wagner-Opern (Parsifal, Tristan und Isolde) im Zentrum seiner Arbeit.

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Marc Jaquet, geboren 1983 in Hagen (Westfalen), hat seit 2016 die Kantorenstelle an der Lutherkirche in Bonn inne und ist mittlerweile ein gefragter Konzertorganist. Das Studium der Evangelischen Kirchenmusik (Diplom/ A-Examen) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln schloss er 2007 mit "sehr gut" ab. Zu seinen Lehrern zählten u.a. der Kölner Domorganist Prof. Winfried Bönig (Literaturspiel) und Martin Bammbauer (Improvisation).

Maßgebliche Impulse in der darauffolgenden künstlerischen Ausbildung an der Orgel erhilet er von Prof. Thierry Mechler. Die Abschlussprüfung absolvierte er 2010 mit Auszeichnung.

 

Weitere Anregungen bekamm er durch Prof. Johannes Geffert, Prof. Margareta Hürholz, Prof. Jon Laukvik, Prof. Ludger Lohmann, Prof. Bernhard Haas, Prof. Stefan Schmidt und Prof. Luigi Ferdinando Tagliavani.

 

Von 2008 bis 2016 war er Kantor der Evangelischen Reformationskirchengemeinde in Köln-Bayenthal. Das Studium zum Konzertexamen bei Prof. Arvid Gast in Lübeck schloss er 2013 mit der Bestnote ab.

 

2011 und 2017 gewann er jeweils den 1. Preis bei den Internationalen Orgelwettbewerben in Zürich und Korschenbroich. 2017 erhielt er zudem den 1. Preis und den Publikumspreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition "Piéce de fantaisie" der jungen belgischen Komponistin Lieselotte Krols sowie eines Werks von Vierne im Rahmen der Orgelkonzertwochen der Sint-Maartenskerk in Kortijk (Belgien). Seine rege Konzerttätigkeit führt ihn in weite Teile Deutschlands und ins europäische Ausland.

 

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Markus Karas, 1961 geboren, studierte nach seinem Abitur Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main , u.a. Orgel bei Edgar Krapp. Im Anschluss an das kirchenmusikalische Staatsexamen (A-Examen) und die künstlerische Reifeprüfung (Diplom) legte er, nach einem weiteren Aufbaustudium in der Orgelmeisterklasse von Prof. Edgar Krapp, 1987 sein Konterexamen ab und erhielt den akademischen Grad Konzertsolist.

Durch seine Mitgliedschaft in der Frankfurter Kantorei (1978-1988) - Karas war teilweise auch deren Vize-Dirigent - kam es zu einer prägenden Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Michael Gielen, Nicolaus Harnoncourt, Eliahu Inbal, Helmuth Rilling, Wolfgang Schäfer u.a. Bei der Staufener Musikwoche (1989-1992) war er zuständiger Chorleiter für Alte Musik. Nach seinem Studium nahm Karas u.a. an Meisterkursen von Ton Koopman, Michael Radulescu  und Jean-Claude Zehnder teil. Seit 1974 entstanden zahlreiche Kompositionen vor allem für Chor, Klavier und Orgel, die mittlerweile auch bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht wurden. 1985 gewann er den ersten Preis im Limburger-Dom-Orgelwettbewerb. 

Seit 1989 ist Karas Bonner Münsterorganist und Dirigent der dortigen Chöre. 1992 wurde er auch  Regionalkantor für das gesamte Stadtdekanat und dirigiert und spielt seither bei den Bonner "Beethovenfesten". 2001 übernahm Karas zusätzlich die musikallische Leitung von BonnSonata, dem vielfach national und international preisgekrönten Bonner Frauen-Kammerchor, sowie den Jugendchor des Rheinischen Kinder- und Jugendchores Bonn; seit 2006 leitet er auch alle Kinderchorgruppen. 

Seine intensive Konzerttätigkeit als Organist und Dirigent führte Karas durch ganz Europa, Russland und Nordamerika. Seit 1984 entstanden zahlreiche Rundfunk-  und Fernsehaufnahmen, CDs und DVDs. Karas wird regelmäßig als Dozent zu Musikwochen eingeladen und gehört zum Herausgeberkreis der Zeitschrift Musik&Kirche (Bärenreiter-Verlag). Viele seiner ehemaligen Orgelstudenten haben mittlerweile eine erfolgreiche Hochschullaufbahn abgeschlossen. 2008 erhielt er den vom Freistaat Bayern verliehenen sudetendeutschen "Kulturpreis Musik".

 

 

Weiteres finden Sie unter www.markus-karas.de:


Gereon Krahforst wurde 1973 in Bonn geboren. Nach einer umfassenden frühen musikalischen Ausbildung und dem Abitur studierte er 1990-2000 Komposition bei Hans Werner Henze und Günter Fork, Musikwissenschaft, Kirchenmusik, Klavier (Günter Ludwig und Roswitha Gediga) und Orgel in Köln und Frankfurt am Main (Orgellehrer waren vor dem Studium Markus Karas und John Birley, während des Studiums dann Clemens Ganz und Daniel Roth). Zahlreiche Meisterkurse und private Studien u.a. mit Marie-Claire Alain, Jon Laukvik, Petr Eben, Wolfgang Seifen, Tomasz A. Nowak, Franz Lehrndorfer, Bernhard Haas und vielen anderen ergänzen seine Studien. Nach einer Reihe von kirchenmusikalischen Anstellungen in Bonn (Kreuzbergkirche), Mönchengladbach (Münsterbasilika), Minden (Dom) und als Domorganist in Paderborn (Dom) wanderte er zunächst nach Südspanien aus und amtierte dort als Organist der national bedeutenden „Organo del Sol Mayor“ in Marbella an der Costa del Sol. Bis dahin lehrte er gleichzeitig acht Jahre lang eine Orgel-Improvisationsklasse an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. 2012 – 2014 amtierte er als Cathedral Organist und Associate Director of Music an der Cathedral Basilica of Saint Louis, Missouri – einer der bedeutendsten katholischen Kathedralen Amerikas. Für diese Stellung erhielt er von der Amerikanischen Botschaft Frankfurt am Main ein seltenes O-1B Visum für Künstler und Sportler mit außerordentlichen Begabungen. Aus familiären Gründen kehrte er im Sommer 2014 nach Deutschland zurück und arbeitete zunächst als Kirchenmusiker in Mettlach sowie freischaffend als Konzertorganist, Lehrer und Komponist. Im April 2015 wurde er vom Benediktinerkonvent der weltberühmten Abtei Maria Laach als Abteiorganist und künstlerischer Leiter der Internationalen Laacher Orgelkonzerte berufen; diese herausragende Stellung hat er im Juli 2015 angetreten. Des weiteren ist er künstlerischer Leiter der Orgelkonzertreihen an der Fasen-Orgel in St. Sebastian, Boppard sowie an der historischen Balthasar-König-Orgel von 1714 in der Klosterkirche St. Leodegar zu Niederehe / Eifel. Seit 2017 arbeitet er zudem als Honorarkraft im Landesministerium für Kultur, Bildung und Forschung in Mainz als Komiteemitglied für die Internationalen Orgelwochen Rheinland-Pfalz. Besonders als Improvisator konnte er sich einen Namen machen; daneben zählen zu seinem breit gefächerten Repertoire u.a. sämtliche Orgelwerke von Scheidt, Pachelbel, Muffat, Couperin, Clérambault, Buxtehude, Bach, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Franck, Duruflé, zahlreiche Werke von Guilmant, Widor, Vierne, Dupré und Messiaen sowie ein großer Fundus an unbekannten, lohnenswerten Komponisten aller möglichen Länder und Epochen. Immer wieder werden seine abwechslungsreichen Programmgestaltungen und unkonventionellen Registrierungen bewundert, was in lobenden Kommentaren und Empfehlungen von Jean Guillou, Olivier Latry, Thierry Escaich, John Scott und Stephen Tharp gipfelt. Als Interpret und Improvisator war und ist er in vielen Kathedralen, Kirchen, Konzertsälen und bei internationalen Festivals in fast ganz Europa, den USA, Kanada, Israel und Fernost unterwegs. 2015 erhielt er von der Erzdiözese Freiburg einen großen Kompositionsauftrag zum 50jährigen Bestehen der Domorgel und verfasste eine Symphonie für 1-4 Orgeln; daneben sind zahlreiche Chor- und Orgelwerke in deutschen, holländischen und amerikanischen Verlagen erschienen. Seit 2017 ist er berufenes Kommissionsmitglied der Internationalen Orgelwochen Rheinland-Pfalz im Ministerium für Kultur, Bildung und Forschung in Mainz. Bereits 1987 gewann er als 14jähriger einen landesweiten Kompositionswettbewerb mit einem Konzert für Klavier und Orchester; zahlreiche weitere, auch internationale Preise, in Komposition, Klavier und Orgel schlossen sich an. Konzerte führten ihn – zunächst sogar zusätzlich auch als Pianist - in viele Kathedralen, Kirchen und Konzertsäle ganz Europas, nach Südkorea und auch vor dem Auswandern mehrmals in die USA, wo ihm besondere Verdienste der AGO für seine Lehrtätigkeiten, Vorträge und Konzerte um Max Reger zuteil wurden. CD-Aufnahmen sowie Auftritte in Rundfunk und Fernsehen runden sein vielschichtiges musikalisches Wirken ab.

 

Weiteres finden Sie unter www.gereonkrahforst.org:


Lea Marie Lenart wurde 1982 in Bielefeld geboren. Sie studierte evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Detmold und schloss 2006 mit dem A-Examen ab. Anschließend führte sie ein Aufbaustudium Künstlerisches Orgelspiel an die Hochschule für Musik Frankfurt zu Prof. Daniel Roth (St. Sulpice/Paris) sowie an die Hochschule für Musik Saarbrücken zu Prof. Andreas Rothkopf, wo sie die Konzertreife-prüfung Orgel 2010 mit Auszeichnung ablegte.    

Im Bereich der historischen Aufführungspraxis bildete sie sich von 2012 bis 2015 im Masterstudiengang an der Abteilung  für Alte Musik der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Ketil Haugsand und Prof. Gerald Hambitzer weiter fort.

 

Seit 2007 ist sie bei der evangelischen Kirchengemeinde Hardtberg als hauptamtliche Kantorin tätig, von 2013 bis 2016 darüber hinaus als Kreiskantorin für den Evangelischen Kirchenkreis Bonn.

Lea Marie Lenart ist Preisträgerin der Internationalen Orgelwettbewerbe in Mülheim an der Ruhr 2006, Landsberg am Lech 2007 sowie Finalistin beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn 2008. Sie erhielt ein Stipendium des Deutschen Musikrats und wurde in die 53. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.


Johannes Pflüger wurde 1983 in Kaiserslautern geboren. Er lernte Klavier in der Kreismusikschule Kaiserslautern und am Konservatorium Kaiserslautern. Orgel- und Chorleitungsunterricht bekam er am Kirchenmusikalischen Seminar der Protestantischen Landeskirche der Pfalz. In Tübingen erlangte er das Kirchenmusiker-Diplom (Orgel bei Martin Kaleschke und Prof. Ingo Bredenbach). Den Masterabschluss in Kirchenmusik (Kirchenmusik A) absolvierte er an der Musikhochschule in Hannover (Orgel bei Prof. Emmanuel LeDivellec und Gereon Krahforst).

Meisterkurse bei berühmten Organisten wie z.B. Guy Bovet, Michel Chapuis, Kay Johannsen, Peter Planyavsky oder Wolfgang Rübsam runden seine organistische Ausbildung ab.

2007 bis 2009 war er Organist an der Christuskirche Reutlingen und Assistent des Tübinger Bach-Chores unter der Leitung von Prof. Ingo Bredenbach. 2010 wurde er zum Orgellehrer der Evangelischen Landeskirche Hannovers beauftragt. Nach einer parallelen Kantorentätigkeit bis 2014 in Elze/Hannover wurde er zum Kantor an der Friedenskirche in Bonn berufen. Seit Mai 2016 ist Pflüger Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises in Bonn.

Johannes Pflüger ist Preisträger von Kompositionswettbewerben (Sonderpreis "Red-Ribbon-Award", Sonderpreis beim Orgelkompositionswettbewerb für die Kleuker-Orgel in der Johanneskirche Saarbrücken) und erster Preisträger eines Orgel-Improvisationswettbewerbes an der historischen Steinmeyer-Orgel zu Heddesheim bei Mannheim.

Eine CD mit Orgelwerken der deutschen Romantik wurde 2014 veröffentlicht.

 

Weiteres finden Sie unter www.johannespflueger.de:


Peter Protschka, Jahrgang 1977, zählt zu den vielseitigsten und interessantesten deutschen Jazztrompetensolisten der jüngeren Generation. Pure Energie und Leidenschaft zeichnen  sein Spiel und seine Kompositionen aus. Sie sind eine Verneigung vor demamerikanischen Jazz, wie er sich seit den frühen 60er Jahren entwickelt hat, und haben dabei immer eine sehr persönliche, europäische Note. Gleichzeitig ist er ein gefragter Solist für die Literatur der Klassik wie beispielsweise des Barock.

Neben den klassischen Einflüssen bindet Protschka aktuelle musikalische Strömungen in sein Spiel ein, die über den Postbob hinausweisen.

 

Weiteres finden Sie unter www.peterprotschka.de:


 

 

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