INTERPRETEN

 

DUO DANICA

Das Duo mit Merete Hoffmann (Oboe) und Asger Troelsen (Orgel) wurde 1990 gegründet. Sie zeichnen sich durch ihren Schwerpunkt für barocke und Neue Musik aus. Viele Werke haben sie uraufgeführt. Konzertreisen brachte das Duo nach überwiegend skandinavische Länder, Europa und USA. CD-Aufnahmen wurden mit Musik des Barock und dem Duo zugeeigneten Werke eingespielt. 

 

MERETE HOFFMANN

Seit 35 Jahren ist sie Solo-Oboistin des Aarhus Sinfonieorchesters. Unterricht und Studien bei Prof. Ole-Hendrik Dahl, Lothar Koch, Hansjörg Schellenberger, Berliner Philharmonie verhalfen ihr zu ihrem Ruhm.

 

ASGER TROELSEN

Seit 1977 hat er das Organisten- und Kantorenamt bei Ravnsbjergkirken, Aarhus  inne. Er lernte bei Anders Riber, Floor Peeters und Marie-Claire Alain. Unter Asger Troelsen wurden sämtliche Vokalwerke Jehan Alains uraufgeführt. 



Georg Friedrich (*1972) studierte in Stuttgart (Diplom B) bei Prof. Jon Laukvik und Prof. Bernhard Haas sowie in Essen (Diplom A). Wichtige Impulse erfolgten in Studien bei Orgelmeisterkursen von Jean Boyer, Michael Radulescu, Ludger Lohmann und Gerd Zacher.

Von 1999 bis 2007 wirkte er als Kantor und Organist in Bonn. In dieser Zeit unterrichtete er als Lehrbeauftragter die Priesteramtskandidaten des Pauluskolleg Bonn in den Fächern Stimmbildung und Liturgiegesang.


Er gastierte wiederholt in Konzertreihen "Musik am Taufstein Beethovens" der Bundesstadt Bonn und dem "Siegburger Orgelzyklus".

Eigene CD-Produktionen (www.ambiente-audio.de; www.scb-music.de) ergänzen seine Konzerttätigkeit als solistischer Organist und Cembalist sowie als Begleiter in den Kombinationen Violine und Cembalo, Posaune und Orgel sowie Orgelduo.

2008 absolvierte er das zweite Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und arbeitet seitdem als Lehrer, Chorleiter und Korrepetitor.


 

Markus Karas, 1961 geboren, studierte nach seinem Abitur Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main , u.a. Orgel bei Edgar Krapp. Im Anschluss an das kirchenmusikalische Staatsexamen (A-Examen) und die künstlerische Reifeprüfung (Diplom) legte er, nach einem weiteren Aufbaustudium in der Orgelmeisterklasse von Prof. Edgar Krapp, 1987 sein Konterexamen ab und erhielt den akademischen Grad Konzertsolist.


Durch seine Mitgliedschaft in der Frankfurter Kantorei (1978-1988) - Karas war teilweise auch deren Vize-Dirigent - kam es zu einer prägenden Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Michael Gielen, Nicolaus Harnoncourt, Eliahu Inbal, Helmuth Rilling, Wolfgang Schäfer u.a. Bei der Staufener Musikwoche (1989-1992) war er zuständiger Chorleiter für Alte Musik. Nach seinem Studium nahm Karas u.a. an Meisterkursen von Ton Koopman, Michael Radulescu  und Jean-Claude Zehnder teil. Seit 1974 entstanden zahlreiche Kompositionen vor allem für Chor, Klavier und Orgel, die mittlerweile auch bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht wurden. 1985 gewann er den ersten Preis im Limburger-Dom-Orgelwettbewerb. 

Seit 1989 ist Karas Bonner Münsterorganist und Dirigent der dortigen Chöre. 1992 wurde er auch  Regionalkantor für das gesamte Stadtdekanat und dirigiert und spielt seither bei den Bonner "Beethovenfesten". 2001 übernahm Karas zusätzlich die musikallische Leitung von BonnSonata, dem vielfach national und international preisgekrönten Bonner Frauen-Kammerchor, sowie den Jugendchor des Rheinischen Kinder- und Jugendchores Bonn; seit 2006 leitet er auch alle Kinderchorgruppen. 

Seine intensive Konzerttätigkeit als Organist und Dirigent führte Karas durch ganz Europa, Russland und Nordamerika. Seit 1984 entstanden zahlreiche Rundfunk-  und Fernsehaufnahmen, CDs und DVDs. Karas wird regelmäßig als Dozent zu Musikwochen eingeladen und gehört zum Herausgeberkreis der Zeitschrift Musik&Kirche (Bärenreiter-Verlag). Viele seiner ehemaligen Orgelstudenten haben mittlerweile eine erfolgreiche Hochschullaufbahn abgeschlossen. 2008 erhielt er den vom Freistaat Bayern verliehenen sudetendeutschen "Kulturpreis Musik".

 

Weiteres finden Sie unter www.markus-karas.de.


Johannes Pflüger wurde 1983 in Kaiserslautern geboren. Er lernte Klavier in der Kreismusikschule Kaiserslautern und am Konservatorium Kaiserslautern. Orgel- und Chorleitungsunterricht bekam er am Kirchenmusikalischen Seminar der Protestantischen Landeskirche der Pfalz. In Tübingen erlangte er das Kirchenmusiker-Diplom (Orgel bei Martin Kaleschke und Prof. Ingo Bredenbach). Den Masterabschluss in Kirchenmusik (Kirchenmusik A) absolvierte er an der Musikhochschule in Hannover (Orgel bei Prof. Emmanuel LeDivellec und Gereon Krahforst).

 

Foto: Böschemeyer


Meisterkurse bei berühmten Organisten wie z.B. Guy Bovet, Michel Chapuis, Kay Johannsen, Peter Planyavsky oder Wolfgang Rübsam runden seine organistische Ausbildung ab.

2007 bis 2009 war er Organist an der Christuskirche Reutlingen und Assistent des Tübinger Bach-Chores unter der Leitung von Prof. Ingo Bredenbach. 2010 wurde er zum Orgellehrer der Evangelischen Landeskirche Hannovers beauftragt. Nach einer parallelen Kantorentätigkeit bis 2014 in Elze/Hannover wurde er zum Kantor an der Friedenskirche in Bonn berufen. Seit Mai 2016 ist Pflüger Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises in Bonn.

Johannes Pflüger ist Preisträger von Kompositionswettbewerben (Sonderpreis "Red-Ribbon-Award", Sonderpreis beim Orgelkompositionswettbewerb für die Kleuker-Orgel in der Johanneskirche Saarbrücken) und erster Preisträger eines Orgel-Improvisationswettbewerbes an der historischen Steinmeyer-Orgel zu Heddesheim bei Mannheim.

Eine CD mit Orgelwerken der deutschen Romantik wurde 2014 veröffentlicht.

 

Weiteres finden Sie unter www.johannespflueger.de.


Michael Porr wurde 1967 in Dortmund geboren. Vonn 1988 bis 1994 studierte er evangelische Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Nach dem A-Examen schloss sich das Konzertexamen im Fach Orgel an. Meisterkurse in Chorleitung absolvierte er bei Eric Ericson und Robert Sund sowie Kompositionsstudien bei Gustav Adolf Krieg. 1996 bis 1998 war er Kantor der Kreuzeskirche Essen; seit 1998 ist er Kantor der Bielertkirche Leverkusen und Leiter des BachChor Leverkusen. 2007 gründete er den Kammerchor der Bielertkirche. 


Porr spielt regelmäßig Konzerte im In- und Ausland.  Zudem ist er Preisträger des Leverkusener Löwen 2013. Die Auszeichnung erhalten diejenigen, die sich um das Ansehen der Stadt Leverkusen verdient gemacht haben.