Sa., 27.03.2021, 19.30 Uhr

St. Maria Magdalena, Bonn

 

Online-Orgelkonzert

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https://youtu.be/ypKMSvb8Gis

 

Organist

Michael Bottenhorn

(St. Josef, Bonn-Beuel)

Foto: Gianni Proietti

Klais-Orgel

(1914/1977/2005), III/Ped/44

Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) Sonate Nr. 3 A – Dur op. 65,3

·       Con moto Maestoso – un poco piu animato – Tempo I

·       Andante tranquillo

 

Petr Eben (1929 – 2007) Aus „Hiob“: VI. Buße und Erkenntnis

 

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) O Lamm Gottes, unschuldig BWV 656

 

Michael Bottenhorn (*1976) Improvisation

 

Julius Reubke (1834 – 1858) Sonate c – Moll „Psalm 94“

 ·        Grave – Larghetto

HERR, du Gott, des die Rache ist, erscheine! Erhebe dich, du Richter der Welt; vergilt den Hoffärtigen, was sie verdienen!

 ·        Allegro con fuoco

HERR, wie lange sollen die Frevler frohlocken? Es reden so trotzig daher, es rühmen sich alle Übeltäter. HERR, sie zerschlagen dein Volk und plagen dein Erbe. Witwen und Fremdlinge bringen sie um und töten die Waisen und sagen: Der HERR sieht's nicht, und der Gott Jakobs beachtet's nicht.

·        Adagio

Wenn der HERR mir nicht hülfe, läge ich bald am Orte des Schweigens. Ich hatte viel Bekümmernis in meinem Herzen, aber deine Tröstungen erquickten meine Seele.

·        Allegro – Allegro assai

 Aber der HERR ist mein Schutz, mein Gott ist der Hort meiner Zuversicht. Und er wird ihnen ihr Unrecht vergelten / und sie um ihrer Bosheit willen vertilgen. 

 

 

 

Michael Bottenhorn wurde 1976 in Alsfeld (Hessen) geboren und erhielt seit seinem 11. Lebensjahr Orgel- und Klavierunterricht. 1995 absolvierte er das C- Examen am Bischöflichen Kirchenmusikinstitut Fulda.

Nach Abitur und Zivildienst studierte er Kirchenmusik A (Orgel bei Günther Kaunzinger) an der Hochschule für Musik Würzburg und Konzertfach Orgel bei Ludger Lohmann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Darüber hinaus nahm er an Meisterkursen bei Daniel Roth, Marie-Claire Alain, Oliver Latry, Peter Planyavsky und John Laukvik teil. 2000 wurde er als Stipendiat in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen, und 2003 war er Finalist beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb Schwäbisch Gmünd.
Er war 2001 - 2005 als Musikalischer Assistent am Würzburger Dom tätig; von 2005 bis 2011 wirkte er als Dekanatskantor in Neunkirchen (Saarland).

Seit 2012 ist er Seelsorgebereichsmusiker an der Kirche St. Josef in Bonn – Beuel.

 

Konzerte führten ihn in zahlreiche europäische Länder sowie in die USA und nach Südafrika. Sein breit gefächertes Repertoire umfasst Werke von der Renaissance bis zu Komponisten unserer Tage; daneben gilt sein besonderes Interesse der Kunst der Improvisation.